HERZLICH WILLKOMMEN
AKTUELLES
ÜBER UNS
PROJEKTE
VERANSTALTUNGEN
MITGLIED WERDEN
SPENDEN
SATZUNG
GEMEINNÜTZIGKEIT
VERSAMMLUNGEN
HISTORIE
FOTOALBUM
KONTAKT
INTERESSANTE LINKS
IMPRESSUM
DATENSCHUTZ

Wie wir uns außerdem engagieren

Der Förderverein ist auch selbst aktiv und ist Veranstalter für kulturelle Beiträge, pädagogische Vorträge sowie von KonzertenBei den Einschulungen der 5. Klassen organisieren wir zudem jedes Jahr den Kuchen- und Kaffeeverkauf. Einen grossen Beitrag hierzu leisten die Eltern der jeweiligen 6. Klassen durch die Spende von selbstgebackenen Kuchen!

 

Die Überschüsse aus diesen Veranstaltungen kommen voll und ganz dem Förderverein und damit der Schulgemeinde zugute. 

 

Michael Quast zum vierten Mal an der Wöhlerschule 24. Februar 2016 

(veranstaltet durch die GFFW)

 

 

 

Red Hot Hottentots meets Big Band der Wöhlerschule

Konzert am 5. Mai 2015 

(veranstaltet durch die GFFW)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Michael Quast zum dritten Mal an der Wöhlerschule 11. November 2013 

(veranstaltet durch die GFFW)

  

Krieg und Ebbelwoi

Michael Quast macht das Jahr 1914 lebendig

Am Stammtisch in der Wirtschaft am Alten Markt in Sachsenhausen gab es Anfang 1914 nur ein Thema: Wird es wohl Krieg geben? Knapp hundert Jahre später, am 11.11.2013 kam der Frankfurter Schauspieler und Theatermacher Michael Quast zum dritten Mal in die Wöhlerschule und erweckte die Stammtischbrüder des Jahres 1914 zu neuem Leben. Fast schien es dem Publikum in der vollbesetzten Wöhler-Aula, als säßen die drei leibhaftig beim Ebbelwoi vor ihm. Quast, am Pult vortragend vor einer historischen Fotografie der Alten Brücke, ächzte und knarrzte, babbelte und berlinerte, und ließ so die Stadtgesellschaft des Jahres 1914, die Einheimischen wie die Zugereisten, Junge und Alte, Frauen und Männer, vor seinen Zuschauern vorbeiflanieren.

Viel Historisches und Kurioses aus dem Jahr 1914 wurde bei der Ein-Mann-Show zutage gefördert: dass die Alte Brücke zwecks Abriss und Neubau in jenem Jahr gesperrt wurde und wie die beiden Frankfurter hießen, die als letzte darüber spazier-ten; dass sich nach Kriegsbeginn fast eine komplette Oberprima einer Sachsenhäuser Oberrealschule freiwillig zur Front meldete und dass die feine Baronin aus der Taunus-anlage kriegsbedingt ihre Villa der kaiserlichen Stadtkommandantur zur Verfügung stellen musste. 

Auch der Schrecken des Krieges schimmerte in Quasts humoristischer Geschichtsstunde durch. An vielen Stellen konnte man die Entwicklung der Meinung zum Krieg in der Bevölkerung Frankfurts mitverfolgen. Bereits im Oktober gab es erste schlechte Nachrichten von den Tausenden Frankfurtern, die sich im August freiwillig für den Krieg gemeldet haben. Man merkte deutlich, wie sehr sich die Einstellung zum Krieg bis heute verändert hat.

Applaus gab es, als der Volksschauspieler den kleinen Theodor Wiesengrund Adorno als Knaben „Teddy“ mit altklugen Kommentaren im Elternhaus in Oberrad erscheinen ließ. In überzeugenden Dialogen brachte er dem Publikum die damalige Atmosphäre in Frankfurt kurz vor dem Ersten Weltkrieg lebendig nahe. Ein großes Ereignis in Frankfurt war 1914 auch der Neubau der „Alten Brücke“, den Quasts Frankfurter gar nicht gut fanden.

Sabrina Pölle und Daniel Riegger 

Wöhlers Wilde Wahrheiten Nr. 34/ 2014 Schulzeitung der Wöhlerschule

 www.fnp.de/lokales/frankfurt/Quast-probt-den-Aufstand;art675,238125

________________________________________________________________________________________

Gesellschaft der Freunde und Förderer der Wöhlerschule e.V. | gffw@woehlerschule.de